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Die Geschichte der A.V. Rheinstein zu Köln im CV

Die Wiederbegründung

Nach dem Krieg war Rheinstein in alle Winde zerstreut und eine Wiederbelebung des Korporationsgedankens schien undenkbar. Dennoch fand sich ein kleiner Stamm von ehemaligen Rheinsteinern und CV-Mitgliedern im Hause Töller zusammen, die sich um den Alten Herren Bobby Peters gruppiert hatten. Er wollte eine Aktivitas in irgendeiner Form an der Universität zu Köln gründen. Dazu bedurfte es der Erlaubnis der Militärregierung, die sich Studentenverbindungen gegenüber ablehnend verhielt. Eine gemeinsame Neugründung des KCV wurde bei einer Besprechung am 30. September 1946 abgelehnt. Nur Rappoltstein und Rheinstein wollten ihr Glück gemeinsam versuchen. Bei einer weiteren Besprechung im Haus von Bobby Peters kamen beide Verbindungen überein, die neu zu gründende Aktivitas unabhängig von den Philistern beider Korporationen als „Albertus- Club“ zu begründen. Auf diese Weise sollte Schwierigkeiten mit der englischen Militärregierung vorgebeugt werden, der ein Club als nichts Besonderes erscheinen konnte. Außerdem sollten die alten Zöpfe der Vorkriegszeit abgeschnitten und durch etwas Zeitgemäßes ersetzt werden. Ausgestaltung und Zielsetzung des Albertus-Clubs wurden auf der Besprechung soweit wie möglich festgelegt, eine vorläufige Satzung entworfen, das Programm für die nächste Zeit bestimmt und vor allem ein Vorstand gebildet. Heiner Ahlfeld wurde Senior, Willy Hugot Consenior und Schriftführer, Wolfgang Müller wurde Kassierer.
So begann im WS 1946/47 das erste Nachkriegssemester Rheinsteins. Ressentiments waren von Seiten der Militärregierung, aber auch von Seiten kirchlicher Stellen vorhanden, denen damals ein unitaristischer Verband vorschwebte. Die jungen Gründer dagegen ließen sich davon nicht beirren. Sie legten Wert auf die Pflege vornehmer Geselligkeit und auf die Vertiefung geistigen und religiösen Erlebens. Anlässlich des 90-jährigen Bestehens des CV fanden sich am 4. Dezember 1946 16 Studenten, die vom Gründungssenior in den Albertus-Club aufgenommen wurden. Im Hinblick auf die Belange des CV hielten es die jungen Bundesbrüder für richtig, den Weg zur Zulassung zur Universität über den Beitritt zur KSC zu nehmen. Diese war schon offiziell zugelassen und somit auch ihre Untergruppen. Allerdings bat sich der Club aus, dass die Selbstständigkeit nicht angetastet werde. Da dieser Forderung zugestimmt wurde, konnte sich der Albertus- Club stolz die erste wiederbegründete Korporation an der Universität zu Köln nennen.
Die zweite Bewährungsprobe für die junge Aktivitas kam, als der Rappoltsteiner CC eine eigene Aktivitas beschloss. Die gemeinsame Patenschaft mit Rheinstein sollte nicht fortgesetzt werden. Der darauf einberufene Convent des Clubs bekannte sich dazu, als geschlossene Aktivitas zu Rheinstein zu gehen. Der Name “AV Rheinstein” wurde durch Urabstimmung beschlossen.

Die vorliegende Schilderung der Ereignisse ist im Wesentlichen eine Zusammenfassung der Rheinstein – Geschichte nach der ersten Festschrift zum 25. Stiftungsfest.

Rheinstein und das Ausland

Rheinstein hatte durch den Krieg eine neue Art des Zusammenhaltes festgestellt, die eine Öffnung für die neuen Probleme der Zeit erbrachte. Überhaupt war Rheinstein nach dem Krieg dem Zeitgeistigen immer stark verbunden. Am 25. Dezember 1951 nahm Rheinstein daher Yu Shinoda als Bundesbruder auf, der als der erste Ausländer im CV gilt (als aber schon Papst Pius XII. mindestens 13 Jahre die Farben seiner Münchner Korporation trug). Zweifellos war aber Yu der erste ausländische Fux im CV. Weitere folgten, so Stephen A’Hearn, Orlando Carvalho (1954) um nur die ganze Bandbreite abzustecken, die Rheinstein von nun an mit einem Freundeskreis in der ganzen Welt verband. Die Aufnahme Orlandos führte 1956 zur Portugal Fahrt Rheinsteins mit einem breiten Presseecho. Rheinsteiner gewöhnten sich von nun an daran, die Welt zu bereisen und sie kamen damit dem Massentourismus zuvor.

Die fünfziger Jahre

Die fünfziger Jahre waren auch in andere Hinsicht fruchtbar für die Verbindung. Im April 1956 erstand man das Gelände mit dem neuen Haus, das von nun an der Sammelpunkt der Bundesbrüder nicht nur bei den Veranstaltungen werden konnte. Im SS 1957 konnte die Korporation ins neue Heim einziehen, die Zeit in der „Baracke“, wo Rheinstein eine Kneipe mit Pistolenschuss feuerte, war zu Ende. 1956 wurde auch der Albertus- Ring gegründet, zwischen Rheinstein und der KAV Danubia Wien. Hinzugewonnen wurde weiterhin die AV Turicia im Schw.St.V, so dass am 17. November 1957 das Gründungsprotokoll des neuen europäischen Verbandes im Murillo- Saal des Wallraf- Richartz- Museums unterzeichnet werden konnte. In der Zeitung wurde von der „Geburtsstunde einer Akademiker- Internationalen gesprochen“. Kontakte zu studentischen Organisationen in Belgien und Holland hatte Rheinstein schon vor der Gründung und Versuche mit französischen wurden in der Folge angestrebt. Zum Erliegen kam der Elan für Europa erst, als durch die Japanfahrten Rheinsteins die Energie weitergeleitet wurde. In diesen Jahren bereitete sich auch die Neuanschaffung einer Wichs vor. Hatte Rheinstein mit einer weißen Wichs angefangen, so brachte Rolf Hanstein, der 1958 das Philisterseniorat antrat, den Gedanken auf, im Zuge der Abschneidung alter Zöpfe auch auf die etwas militant aussehende Form der Wichsen zu verzichten. Er betrieb eine Modenschau mit einer an die Salonwichs angepassten neuen Form, die eher einem Abendanzug gleichen sollte. Im CV stieß er auf wenig Verständnis und brauchte langen Atem. Schließlich gelang es ihm unter einigen Kompromissen Rheinsteins neue Wichs durchzusetzen. Mit Smokinghose, schwarzen Schuhen, weißen Handschuhen und fast einer „Filzlaus“, verbunden mit Schärpe und Cerevis, erlangte er die gnadenvolle Zustimmung des CV. Reitstiefel und Schläger gehörten der Vergangenheit an, vom Kriegspielen hatte man genug. Mittlerweile haben traditionellere Bundesbrüder der neuen Wichs wieder schwarz- weiß- grüne Bänder hinzugefügt. (statt der vorher kaum sichtbaren schwarzen)

Rheinstein während des Nationalsozialismus

Am 30. Januar übernahmen Hitler die Geschäfte des Reichskanzlers und der Nationalsozialismus die Macht in Deutschland. Dennoch vollzog sich die Machtergreifung nicht von heute auf morgen. Von Hitler gesteuert und betrieben, verlief zunächst vieles äußerlich in denselben Bahnen wie zuvor.

Deutschland wurde von einem Rausch erfasst. Kontinuität und Neuerungen durchdrangen sich und für die meisten war zunächst nicht sichtbar, dass Hitler auf Krieg und Judenmord hin agierte. Nachdem 1934 die Macht endgültig in den Händen des Diktators war und sich der Totalitarismus immer deutlicher zeigte, war die Frage des richtigen Handelns für die meisten nicht klar. Auch auf der hohen Ebene war man sich teils nicht sicher, wie gegen das menschenverachtende Vorgehen der NSDAP zu reagieren sei. So hat es in den Reihen der Katholiken und weit darüber hinaus Widerstand in sehr vielen Kleinigkeiten, aber auch in umfassendem Sinn gegeben. Als besonderes Beispiel aus dem Studentenkreis ist hier das Beispiel der „Weißen Rose“ zu nennen. Insgesamt ist dadurch der Wunsch zum gemeinsamen Handeln über die religiösen, weltanschaulichen und ideologischen Barrieren hinweg für eine gerechtere Ordnung der Politik und des gesellschaftlichen Lebens gewachsen.

Der Druck der Partei auf die Verbindung nahm mit der Machtergreifung drastisch zu. Die völkerrechtlichen Bestimmungen des Reichskonkordates wurden von den Nationalsozialisten einfach missachtet. Die Vorgänge im CV stellt das CV – Handbuch ausführlich dar. Auch in Bezug auf Rheinstein blieb die neue Situation nicht ohne Folgen. Die Korporation bezog zwar bis zur Auflösung eine ablehnende Haltung zum Regime, kam jedoch in Schwierigkeiten, als es darum ging, ob der Dienst in einer politischen Organisation das Fernbleiben von Verbindungsveranstaltungen rechtfertigte. Der Geist der Verbindung kam dadurch nicht ins Wanken. Einzelne Bundesbrüder traten in die Partei ein, um sich in ihrem Beruf und ihre Familie nicht Repressalien aussetzen zu müssen. Gezwungen durch die Einführung des sog. „Führerprinzips“ wurde Philistersenior Korndörfer nunmehr Verbindungsführer. Auch die Besetzung der Vorstände stieß auf Schwierigkeiten. Da die Zukunft sehr ungewiss war, wollte natürlich jeder bald sein Examen abschließen. Dennoch fanden sich Idealisten, die jede Verbindung braucht und die, wenn auch oft nur ein halbes Semester, eine Charge übernahmen.
Die Aktivitas hielt zusammen, doch die Altherrenschaft stand mehr im Schussfeuer. Sie bekam größte Schwierigkeiten. 1934 wurden die Verbandsleiter von KV und CV im Reichsinnenministerium dazu genötigt, die konfessionellen Bindungen der Korporationen als überholt zu bezeichnen. Trotz heftiger Dementis auf der sofort einberufenen C.V. blieben die Folgen dieses Schrittes nicht aus. Einige Bundesbrüder traten aus Protest aus dem CV aus und AH Korndörfer legte seine Ämter nieder. Obwohl Rheinstein auch weiterhin auf dem Katholizitätsprinzip beharrte, glaubte man die Machthaber nicht unnötig auf sich aufmerksam machen zu sollen. So wurde die K.D.St.V. Rheinstein in AV Rheinstein umbenannt. Dies war das Ergebnis des CCs vom 1.April 1934. Das andere war, dass sich kein neuer Phil x fand. Um nicht ohne Verbindungsleitung zu sein, übernahm AH Venten das Amt des Verbindungsführers, ihm zur Seite stand ein Führerring. Der Nachwuchs blieb in dieser Zeit fast ganz aus, da der NSDStB immer mehr Einfluss gewann.
Am 2. April 1935 wurde auf Betreiben Bobby Peters das Amt des Phil x mit Dr. med. Paul Schneider von Rhenania Marburg besetzt. Bobby selbst übernahm die Charge als Phil xx. Unter dem Seniorat von Franz Joseph Poischen, unserem derzeitigen Ehren Phil x, und Hans Hußmann als Fuxmajor, gelang das 10. Stiftungsfest zu einem letztmaligen Höhepunkt vor dem Krieg. Auf der letzten Burgfahrt wurden 10 Füxe geburscht.
Das Ende kam schnell. Die amtliche Verordnung lautete wie folgt:
„Der Reichsführer SS und der Chef der deutschen Polizei hat auf Grund des §1 der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28.2.1933 sämtliche katholische Studenten- und Akademikerverbände einschließlich aller Untergliederungen mit sofortiger Wirkung aufgelöst.“
Der CV hatte zuvor auf der 63. C.V. in Würzburg am 27. Oktober 1935 bei fünf Gegenstimmen, zu denen die Rheinsteins zählte, seine Selbstauflösung beschlossen. Rheinstein war dadurch noch nicht aufgelöst, jedoch konnte kein ordentlicher Semesterbetrieb stattfinden. Die Mitglieder trafen sich nur noch zum wöchentlichen Dämmerschoppen. Auf Dauer konnte auch Rheinstein nicht mehr bestehen. Die oben erwähnte Verordnung gab ihr den Rest. So beschießt der CC vom 25. Mai 1936 die Selbstauflösung. Dennoch trafen sich die Alten Herren ab und zu, eingedenk ihres Prinzips der Lebensfreundschaft. Beschlagnahmung von ehemaligem Verbindungseigentum und Hausdurchsuchungen machten Zusammenkünfte aber immer schwieriger. Der Krieg zerstreute auch die letzten Reste einer Verbindungsvergangenheit. Die meisten Rheinsteiner wurden eingezogen, jeder vierte starb oder galt als vermisst.

Historischer Kontext

 

Infolge des Ersten Weltkrieges hatte Frankreich das Rheinland besetzt. In Deutschland gab es Kräfte, die überlegten, eine „Rheinische Republik“ als Gliedstaat des Deutschen Reiches zu betreiben, der losgelöst von Preussen existieren sollte. Die durch Stresemanns vorangetriebene „liberal-imperialistische“ Revisionspolitik führte am 16. Oktober 1925 zum Locarno- Vertrag. Dieser Sicherheits-, Rhein- oder Westpakt sah unter anderem eine gemeinsame Bürgschaft der sieben Vertragspartner für die deutsche Westgrenze und die Entmilitarisierung des Rheinlandes vor. Noch vor Jahresende wurde die Kölner Zone als erstes Gebiet des Rheinlandes geräumt. Am 28. Februar 1925 war Reichpräsident Ebert gestorben. Mit der Vereidigung seines Nachfolgers Hindenburg zeigte sich, dass das Vertrauen in die Repräsentanten des kaiserlichen Deutschlands noch groß war. Die Ablehnung des Parlamentarismus und liberaler Grundrechte war Kennzeichen der Zeit und konnte noch nicht überwunden werden.

In Köln regierte seit 1917 als Oberbürgermeister Konrad Adenauer. Der Kölner Oberbürgermeister hatte zwar eine Loslösung des Rheinlandes von Preussen erwogen, sich aber gegen separatistische Strömungen energisch zur Wehr gesetzt. Er verwarf schließlich die Lösung, weil er sie als politisch nicht durchsetzbar erkannte. Die Rheinische Republik, die von November 1923 bis Februar 1924 existierte, zerbrach am Volkswiderstand.

Gründung

Im SS 1925 wurde in Köln eine sechste CV Verbindung gegründet, die K.D.St.V. Rheinstein. Urheber war die K.D.St.V. Rappoltstein, die ihrerseits 1905 von der K.D.St.V. Badenia in Straßburg gegründet, aber 1919 nach Köln verlegt worden war. Hier stellte sie als älteste Ortskorporation des CV das (damals) größte Philisterium. Der damalige Senior Rappoltsteins, Bbr. Süsterhenn, leitete am 26. Mai 1925 die Versammlung, auf der die neue Gründung beschlossen wurde. Den Anstoß zur Neugründung einer Korporation hatte Adolf “Mephisto” Giesen gegeben, der mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter für die Befreiung des Rheinlandes von den französischen Besatzern eintrat. Er wurde der Gründungssenior, dichtete unsere Farbenstrophen und gab wohl auch den Abstoß zu unseren Farben (schwarz- weiß auf grünem Grund) und des Rheinstein- Wahlspruchs (Treudeutsch allerwege!).
Die neue Korporation sollte einen typisch rheinischen Charakter erhalten. Deshalb wurde zunächst der Name „Rheinfels“ gewählt. Auf Einspruch der KV-Verbindung „Rheinpfalz“ (Verwechslungsmöglichkeit) einige Wochen später in Rheinstein geändert, nach der Burg bei Assmannshausen. Die Publikation Rheinsteins wurde noch im gleichen Semester auf dem 21. Stiftungsfest Rappoltsteins nach einem festlichen Hochamt in er Kirche St. Gereon vollzogen. Die Aufnahme Rheinsteins in den CV erfolgte zwei Monate später auf der 55. C.V. in Innsbruck.

Die ersten Jahre

Unter dem Seniorat von Adolf Giesen begann Rheinstein mit acht Aktiven, fünf Inaktiven und zwölf Alten Herren das WS 1925/26. Philistersenior wurde Rechtsanwalt Dr. Holl aus Köln. Gemeinsam wurde beschlossen, Rheinstein durch betonte Pflege „des Geistigen in religiös – weltanschaulicher wie auch in allgemein – kultureller Hinsicht“ zu entwickeln. Nachdrückliche Hilfe fand er hierbei bei Adam, “Bobby” Peters, der im November 1925 rezepiert worden war. Dieses „Dreigestirn“ prägte den Charakter der Verbindung in den Anfangsjahren.
Im SS 1926 fand die erste Burgfahrt statt, auf Anregung von Giesen und Peters; die Tradition der Burgfahrt, ein Detail jeden Rheinsteinerlebens, war somit begründet. Im September 1926 fuhr Peters als Vertreter der Korporation zur 56. C.V. und knüpfte bei dieser Gelegenheit ein Freundschaftsverhältnis mit der Rheno- Franconia München. Bobby sorgte auch für die Kontinuität in der Entwicklung Rheinsteins. Im SS 1927 belegte er schon die 3. Charge, in den folgenden Semestern machte er noch den FM, den Senior und den KCV Senior. Im WS 1927/28 hatte Rheinstein schon ein eigenes Heim im „Reichshof“ am Heinzelmännchenbrunnen. Dass sich Rheinstein im Kölner CV etabliert hatte, zeigte der Osterdienstagskommers 1929 unter dem Vorsitz Bobby Peters: 1500 CVer und 150 Chargierte nahmen daran teil. Trotz einer Vielzahl von Korporationen in Köln verzeichnete Rheinstein im SS 1929 sogar 18 Rezeptionen. Damit war die Verbindung auch personell erstarkt. Zwischenträgereien aber führten im WS 1929/30 zu einem Zerwürfnis zwischen dem Philistersenior und Bobby Peters. Bobby zog sich aus dem aktiven Verbindungsleben zurück und gründete den „Hannen- Alt- Stammtisch“, über den er Einfluss auf die Verbindung ausübte. Ein Stück Piraterie, dass sich nur einen positiven Aspekt bewahrte: Die Aufbauarbeit Bobbys nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Festschrift lobt daher auch das Vorgehen Bobby Peters indirekt.
Aus gesundheitlichen Gründen trat Phil x Dr. Holl I im SS 1932 zurück. Zum neuen Philistersenior wurde der Stadtsyndikus Max Korndörfer, ein Ur- Rheinsteiner, gewählt. Seine erste Amtshandlung bestand im Kauf des neuen Hauses für die Korporation in der Elisenstraße. Die nun folgende Zeit war turbulent. Eine Fehlbesetzung im Chargenkabinett des WS 1932/33 machte es notwendig, dass die Alten Herren Dr. Bender und Fritz Morschbach gemeinsam die Amtsführung ausglichen.